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„Look – at – me!“ Celebrities suchen mit
ihrem Bling Bling Beachtung
um fast jeden Preis. Zugleich entstand durch das „Selling over
Stars“ der Yellow
Press eine an Quoten orientierte Geschmacksdiktatur. Es ist
offensichtlich:
Glamour hat Konjunktur. Früher galt: Wer ernst genommen werden
will, tritt
zurückhaltend-seriös auf. Heute bestimmt die
„Ökonomie der Aufmerksamkeit“
immer mehr das Bild der Mode. Aus Charisma wurde Kommerz. Alles
schreit: Kauf mich! Doch Fragen bleiben: Was ist schön? Wann sehen
Menschen gut aus? Was macht Mode heute
aus? Geht es um Identität oder Status? Geht es um Umsatz, um
Aufmerksamkeit, um
Schönheit? Gibt es noch Träume, Visionen? Haben edle
Einfachheit und stille
Größe noch eine Berechtigung? Kann Schönheit Trost
spenden? Antworten auf diese
Fragen sucht der European Fashion Award – FASH 2011 unter dem
Titel „Attention
please!?“. Der European Fashion Award FASH wird seit 2005 jährlich von der Stiftung
der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) ausgelobt. Er zählt aufgrund seiner Tradition, Fairness und strikt fachlichen
Ausrichtung, der anspruchsvollen Aufgabenstellung, der internationalen Jury und
dem aufwendigem Auswahlprozess anhand eingereichter Kleider, seiner
Dokumentation und nicht zuletzt dem Werdegang seiner bisherigen Preisträger, zu
den international bedeutendsten Förderpreisen für Studierende im Berufsfeld
Mode. Die SDBI wurde 1978 von dem Modeunternehmer Klaus Steilmann ins Leben
gerufen. Ziel ist eine wegweisende Nachwuchsförderung. Ihre gemeinnützige
Arbeit wurde 2008 von der Standortinitiative der
Bundesregierung und der Deutschen Wirtschaft „Deutschland – Land der Ideen“, als
„Ausgewählter Ort 2008“ ausgezeichnet. |